| Dezember 2006 | Nr.2/37. Jg. |
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Herbstliche Impression
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Halstenbeks neue Gemeinschaftsschule
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![]() eine aus der SPD-Fraktion Alma Diepoldt Als stellvertretendes Mitglied im Hauptausschuss versucht sie in ihrer ruhigen Art gepaart mit juristischem Sachverstand Problemlösungen aufzuzeigen. |
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SPD-Antrag
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von Frank Lundbeck
Am 28. Juni ist der schon viele Jahre in Halstenbek lebende Schauspieler und Erzähler Manfred Steffen 90 Jahre alt geworden. Im Oktober hat das Thalia-Theater eine Matinee zu Ehren von Manfred Steffen veranstaltet; denn Manfred Steffen ist Ehrenmitglied des Theaters, an dem er 40 Jahre lang von 1947 bis 1987 - Theater gespielt hat. Für jede seiner 252 (!) Rollen bekam Manfred Steffen eine rote Rose. 1937 stand Steffen bereits einmal auf den Thalia-Brettern, also steht im nächsten Jahr das 70-jährige Bühnenjubiläum an, wie Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Henning Voscherau in seiner Rede sagte. Weiter auf der Rednerliste die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck und Thalia-Intendant Ulrich Khuon.
Eine ganz besondere Geste hatte Manfred Steffen wie immer in Begleitung von Gattin Sigrid sich vorbehalten: Manfred Steffen ist lange Jahre Träger des Bozenhard-Ringes, benannt nach dem ehemaligen Thalia-Star Albert Bozenhard. Jetzt hat Manfred Steffen diesen Ring an seinen Schauspielerkollegen Christoph Bantzer weitergegeben.
Wir alle, liebe Leserinnen und Leser, kennen die charakteristische Stimme von Manfred Steffen, zum Beispiel von seinen wunderbaren Weihnachtslesungen in Halstenbek, als Erzähler von Märchen der Gebrüder Grimm, aus der Hörspielfassung von „Herr der Ringe“ , als Fernsehstar oder, oder. Wir gratulieren Manfred Steffen von Herzen zu seinem 90. Geburtstag!
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von Andrea Gröpper
Vorsitzende Umweltausschuss
In der letzten I+M habe ich berichtet, dass 34 Ersatzpflanzungen für gefällte Straßenbäume noch ausstehen. Diese sind jetzt im Frühjahr 2006 erfolgt.
Die Halstenbeker Bürger reagieren oftmals mit Betroffenheit und Unverständnis, wenn vor ihrer Tür ein Baum gefällt werden muss. Die Gründe dafür liegen entweder in einer Gefährdung des Verkehrsraums, weil der Baum krank ist oder aber die Bäume zu eng gepflanzt wurden und sich nun gegenseitig den Lebensraum nehmen.
Die gemeindliche Baumschutzsatzung besagt, dass pro gefälltem Baum eine Ersatzpflanzung zu erfolgen hat. Natürlich ist dieses nicht an der selben Stelle möglich, zumal die Bäume dann oftmals wieder zu eng stehen würden.
Die finanziellen Mittel für die Pflanzungen wurden aus den „Ausgleichszahlungen für den Eingriff in den Naturhaushalt“ (Ökokonto) entnommen. Auf dieses Ökokonto können Gelder bei Baumassnahmen eingezahlt werden, wenn keine direkten Ausgleichsmaßnahmen erfolgen.
Folgende Pflanzungen wurden vorgenommen:
| Lübzer Straße | 1 Winterlinde |
| Gewerbering | 1 Winterlinde |
| EidelstedterWeg | 1 Baumhasel |
| Olenmoorweg | 1 Kastanie |
| Bartelstraße | 10 Birken |
| Birkenallee | 9 Birken |
| Hornkoppel | 1 Ahorn |
| Datumer Straße | 1 Ahorn |
| Lüdemannscher Park | 2 Ginkgo |
| Osterbrookweg | 5 Ahorn |
| Mittelstieg | 5 Ahorn |
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Ostereschweg/Friedhof |
2 Birken |
In der letzten Umweltausschusssitzung standen leider schon wieder zahlreiche Bäume zwecks Fällung zur Abstimmung. Der Ausschuss hat hierzu entschieden, sieben notwendige Fällungen zu vollziehen.
Die anderen Bäume möchte sich der Ausschuss im nächsten Jahr bei einer Begehung selber erst ansehen.
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von Birgit Knuschke, Dipl.-Psychologin, Leiterin Suchthilfe AWO
Am 16.02.2006 berichtete die AWO- Suchtpräventions- und Beratungsstelle Halstenbek über ihre Aktivitäten.
Im Jahre 2004 öffnete die Einrichtung, die in der Gustavstraße 6a sitzt, mit den Angeboten der Beratung, Prävention und ambulanten Betreuung für schwer Suchterkrankte, ihre Türen.
Mittlerweile arbeiten dort drei sozialpädagogische Fachkräfte, nämlich Martin Witte, Anika Harder und Martin Meyn. Sie werden angeleitet von der Diplom-Psychologin Birgit Knuschke.
Montags und mittwochs werden in der Zeit von 17.00 19.00 Uhr offene Sprechstunden abgehalten. Es ist dann möglich, ohne vorherigen Kontakt die Einrichtung direkt zu einem Informations- und Beratungsgespräch aufzusuchen.
Durch die mittlerweile verzweigten Kontakte und durchgeführten (Präventions-)Veranstaltungen, insbesondere in den Schulen und anderen Einrichtungen, haben die MitarbeiterInnen vielerlei Informationen in Halstenbek gewonnen.
Am 29.08.2006 lud die Gemeinde Gewerbetreibende, die Alkohol verkaufen, zu einem Informationsabend ein. Eröffnet vom Bürgermeister Bruno Egge, berichteten die Polizei und Ortsjugendpflege (incl. A23) von ihren Erfahrungen.
Der Kreisjugendschützer Christoph Helms erläuterte u.a. das Jugendschutzgesetz und beschrieb die gemeinsamen Aktionen mit dem Ordnungsamt.
Die Suchtpräventions- und Beratungsstelle hielt das Eingangsreferat zum Suchtmittel- und Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Dabei stellt Alkohol ein herausragendes Suchtmittel dar. Er wird von vielen Jugendlichen bereits ab dem 14. Lebensjahr benutzt. Dabei scheint es kein Problem darzustellen, sich Bier oder Schnaps zu besorgen, obwohl der (Ver-)Kauf und Konsum von Bier erst ab dem 16. Lebensjahr (Schnaps ab 18. Lebensjahr) erlaubt ist.
Dies war Anlass des Informations-abends, aber auch die Erkenntnis, dass Alkohol bei Kindern und Jugendlichen eine wesentlich höhere Wirkung zeigt als bei Erwachsenen, da u.a. das Gehirn noch nicht voll ausgereift ist. Außerdem werden durch regelmäßigen Konsum wichtige Lebenskompetenzen nicht (weiter) entwickelt.
Die Suchtpräventions- und Beratungsstelle hat nun eine weitere Aktion initiiert. Am 22.11.2006 findet im Haus für Jugend und Kultur „A 23“ eine Informationsveranstaltung mit dem Titel „Trink-Fest? Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen“ für Erwachsene und Jugendliche statt. Dazu ist als Referent Christian Tilgner, Kinder- und Jugendpsychiater sowie Oberarzt aus der psychiatrischen Klinik Schleswig, eingeladen. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden u.a. Kinder und Jugendliche, die massiven Alkoholmissbrauch betreiben oder mit einer Alkoholvergiftung eingeliefert werden, behandelt.
Als Kooperationspartner wirken wie zuvor die Gemeinde Halstenbek und der Kreisjugendschutz.
Die Veranstalter hoffen auf rege Teilnahme und beabsichtigen, dieses Thema auch in Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren.
Immerhin 10,4 Mill. Bundesbürger betreiben einen riskanten Alkoholgebrauch. Nahezu 2 Mill. sind alkoholabhängig. Bundesweit wird die volkswirtschaftliche Belastung durch alkoholbedingte Folgekosten auf 20,6 Mrd. Euro jährlich beziffert.
In Halstenbek können Ratsuchende (auch Angehörige) die Suchtberatungsstelle unter folgenden Telefonnummern erreichen: 04101/606580 + 843843 + 843844.
Darüber hinaus tagt regelmäßig montags und donnerstags die „Halstenbeker Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige sowie deren Angehörige“ Freundeskreis in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte Bickbargen 126. Telefonisch ist die Selbsthilfegruppe unter 04101/45549 oder 403049 erreichbar.
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Den 24. September 2006 werde ich sicher nie vergessen. Die Nachmittagsstunden des Wahl-Sonntags haben sehr an meinen Nerven gezerrt: Bei schönem Spätsommer-Wetter wollte ich noch ein wenig meinen Liegestuhl nutzen (der ansonsten im vergangenen Sommer wegen der Hausbesuche ganz ohne mich auskommen musste). Aber da überfielen mich ganz plötzlich sehr beunruhigende Gedanken wie zum Beispiel:
„Wie bist Du bloß auf die Idee gekommen, zur Bürgermeister/-innen-Wahl anzutreten? Und dann noch zuhause in Halstenbek?“
Dieser innere Dialog trug natürlich nicht zu mehr Gelassenheit bei, also verließ ich meinen Liegestuhl wieder und versuchte es lieber mit einem ausgiebigen Spaziergang. Das hat auch nicht viel geholfen auf jeden Fall habe ich damit aber die Zeit bis 18.00 Uhr einigermaßen unbeschadet herum gebracht.
Um ca. 18.15 Uhr traf ich dann mit meiner Familie in der Realschule ein und fast zeitgleich mit mir die ersten Ergebnisse aus den Wahllokalen. Dass war schon ein ganz besonders aufwühlendes Erlebnis. Jedes Mal, wenn die Auszählungen der einzelnen Wahllokale auf der Leinwand eingeblendet wurden, habe ich doch tatsächlich gejubelt. 63,9 % - damit hatte ich selbst nicht gerechnet!
Ich habe die Stimmung im Forum als ganz toll erlebt und mich über das rege Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger an der Wahl und über den Applaus zu den einzelnen Ergebnissen sehr gefreut. Ganz wichtig waren für mich an diesem Abend auch all die Menschen, die mich während des Wahlkampfs so tatkräftig unterstützt haben und für deren Hilfe ich sehr dankbar bin.
Aber natürlich gab es dort auch Menschen, denen es ganz anders ging. Daher habe ich mich auch über die spontanen Glückwünsche meiner beiden Gegenkandidaten gefreut, die sich damit als faire Verlierer/-innen gezeigt haben.
Und da wir gerade bei Glückwünschen und beim Dankeschön sind: Das ist jetzt genau die richtige Gelegenheit, mich noch einmal bei allen Halstenbekerinnen und Halstenbekern zu bedanken, die mir ihre Stimme und Ihr Vertrauen gegeben haben.
Danke!!!
Und ein besonders herzliches Dankeschön geht natürlich auch an die SPD, die sich im Laufe des Wahlkampfs entschloss, meine Kandidatur mit zu unterstützen!
Bevor es am 01. Februar 2007 losgeht, will ich mich noch stärker in die Sachthemen einarbeiten und besuche daher nach Möglichkeit bereits jetzt die Ausschüsse und die Sitzungen der Gemeindevertretung. Die vor mir liegenden Aufgaben als Bürgermeisterin, die Wünsche für Halstenbek, die Sie während der vergangenen Monate bei den vielen Hausbesuchen an mich heran getragen haben und die Ziele, die ich mir für mein künftiges Amt selbst gesetzt habe, betrachte ich als Herausforderung, die es zu bewältigen gilt, um unser Halstenbek gemeinsam zukunftsfähig und noch lebenswerter weiter zu entwickeln. Dabei baue ich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Kräften bei uns im Ort und ein vertrauensvolles Miteinander zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung. Das deutliche Votum und das Vertrauen der Halstenbekerinnen und Halstenbeker werden mir sicher dabei helfen.
Wenden Sie sich bitte auch zukünftig gern an mich, wenn Sie Anregungen, Wünsche oder Kritik haben. Ich freue mich darauf, mit Ihnen im Gespräch zu bleiben. Ich weiß jetzt übrigens auch wieder, dass es eine gute Idee von mir war, zu dieser Wahl anzutreten (s.o.)
Herzlichst Ihre
Linda Hoß-Rickmann
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Bernd Schröder
SPD-Landtagsabgeordneter
Liebe Halstenbekerinnen und Halstenbeker,
trotz ansteigender Konjunktur ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt bundesweit gesehen - nicht zufriedenstellend. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Anzahl der Ausbildungsplätze um 12.000 reduziert, 50.000 junge Menschen in Deutschland haben noch keine Lehrstelle.
Spitzenplatz
Anders in Schleswig-Holstein: erneut belegt unser Land einen Spitzenplatz bei der Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Sie ist mit 19.283 Verträgen Ende September 2006 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr - und damit um 745 Verträge - gestiegen. Den größten Anteil an der Steigerung der Ausbildungsverträge tragen die Betriebe in Industrie und Handel mit + 5,7 % (+ 541 Verträge), aber auch im Handwerk entwickelt sich die Ausbildungsbereitschaft mit einem Plus von 3,3 % (+ 206 Verträge) erfreulich positiv. Allerdings ist auch die Anzahl der gemeldeten Bewerber in Schleswig-Holstein um 8,9 % angestiegen. Verantwortlich dafür ist im wesentlichen die größere Zahl an Schulabgängern aus den allgemeinbildenden Schulen.
500 Ausbildungsplätze
Landesweit gibt es derzeit noch rund 1.000 unvermittelte Bewerber. Ihnen werden in den nächsten Wochen verschiedene Angebote gemacht. Zurzeit sind noch über 500 gemeldete Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein unbesetzt. Besonders bei den Waren- und Dienstleistungskaufleuten und in den Ernährungsberufen gibt es noch freie Ausbildungsstellen. Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und die Agenturen für Arbeit werden sich den noch unversorgten Jugendlichen in der jetzt beginnenden Nachvermittlungsphase gemeinsam intensiv widmen.
Nach Angaben der Elmshorner Agentur für Arbeit gibt es im Kreis Pinneberg noch 87 Bewerber um eine Lehrstelle. Die Zahl der angebotenen Lehrstellen stieg um 13,1 % gegenüber dem Vorjahr, die Anzahl der Bewerber um 5,9 %.
Bündnis für Ausbildung
Der Grund für das hervorragende Abschneiden unseres Landes auf dem Ausbildungssektor ist das Bündnis für Ausbildung, in dem seit 1997 Wirtschaftskammern, Arbeitsagenturen und Gewerkschaften zusammen arbeiten. Die Aktivitäten des Bündnisses wirken. Hinzu kommt das „Aktionsprogramm Ausbildung“, das Ende 2005 vom Kabinett verabschiedetet wurde. Wesentliche Elemente des Aktionsprogramms mit einer Laufzeit bis Ende 2007 sind die Förderung von so genannten Ausbildungsplatz-Akquisiteuren bei Kammern und anderen Trägern sowie Ausbildungszuschüsse für die betriebliche Ausbildung benachteiligter Jugendlicher. Qualifizierende Angebote zur Aufnahme einer Ausbildung sind ebenso Bestandteil des Programms wie die Förderung von Beratungsstellen für Jugendliche, die während der Ausbildung in Konfliktsituationen geraten. Mit dem Aktionsprogramm (Volumen 6 Millionen Euro jährlich) leistet die Landesregierung ihren Beitrag zum Bündnis für Ausbildung. Dies ist gut angelegtes Geld für die Ausbildung der jungen Menschen in Schleswig-Holstein, allein die vom Land geförderten Akquisiteure konnten seit Jahresbeginn fast 1.500 Ausbildungsstellen und 700 Plätze für Einstiegsqualifizierungen einwerben.
Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist für Jugendliche die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. In Schleswig-Holstein hat über die Hälfte der zurzeit 17.700 arbeitslosen Jugendlichen keine Ausbildung absolviert.
Ausbildungsplätze anbieten
Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Wochen das Bündnisziel erreichen werden, jedem ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten.
Die Ausbildungsplatzoffensive im Kreis Pinneberg ist auf meine Initiative im Jahr 2002 entstanden. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten wie dem Wirtschaftsminister, der Agentur für Arbeit, der IHK, der Handwerkskammer und den Schulräten, insbesondere aber bei dem örtlichen Mittelstand für seine Ausbildungsbereitschaft.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bernd Schröder
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Alles neu macht normalerweise bekanntlich nur der Mai. Doch bei uns Jusos aus Halstenbek und Schenefeld, ist dafür jährlich der Oktober zuständig.
Aus diesem Grund trafen sich alle interessierten Jusos dieser Gemeinden am Sonntag, 8. Oktober, im DRK-Heim in Halstenbek, um einen neuen Vorstand zu wählen und über zukünftigen Aktivitäten zu diskutieren.
Als Gast durften wir die designierte Halstenbeker Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann begrüßen. Sie berichtete von ihren Wahlkampferfahrungen und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Jusos.
Bei der Wahl des Vorstandes ging es um eine deutlich sichtbare personelle Erneuerung.

Zum Vorsitzenden wurde der 26jährige Student Nicolai Overbeck aus Halstenbek einstimmig gewählt. Auch seine Stellvertreterin, Katharina Rettke (17, Schenefeld), sowie David Cuesta Cabrera (29, Halstenbek), Schatzmeister, durften sich über dasselbe Wahlergebnis freuen.
Wir Jusos wollen im nächsten Jahr viele verschiedene Aktionen machen. Dabei soll die inhaltliche Arbeit im Vordergrund stehen.
In Zeiten steigender Energiepreise und der von der CDU initiierten Diskussion um einen Ausstieg aus dem Atomausstieg wollen wir über alternative Möglichkeiten der Energiegewinnung diskutieren. Auch das wichtige gesellschaftspolitische Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden sich die Jusos im nächsten Jahr auf die Fahnen schreiben.
| v. l.: Nicolai Overbeck, Katharina Rettke, David Cuesta Cabrera |
Die Jusos hingegen lehnen die Ausdehnung von Videoüberwachung strikt ab, da der vermeintliche Nutzen in keinem Verhältnis zu der Einschränkung von Persönlichkeitsrechten steht.
Wer Lust hat, mehr über die Jusos zu erfahren, der kann dies im Internet unter www.jusos-halstenbek.de tun. Grundsätzlich ist jeder bei unseren Veranstaltungen herzlich willkommen.
Nicolai Overbeck, Juso-Vorsitzender
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von Bolko Bullerdiek
Wenn dat Johr to Enn geiht, wenn sick de Kinner vull Ungedüür op Wiehnachten freit un de groden Lüüd Geschenk söökt, denn is de grode Tiet för de Spennensammelee. De Lüüd kiekt trüch un markt: se sünd noch maal dorvon kamen. De Tsunami hett ehr Huus nich wegspöhlt; de Hurrikan hett ehr Dack nich wegreten; den grode Dammbruch hett’ nich geven tominnst nich bi uns. Un ok von Krieg un Terrorismus un Mord un Dootslag sünd de mehrsten von uns verschont worrn. Un wenn’t so is, denn köönt wi dankbor ween; köönt an de denken, de dat leeg geiht un nich all de Bidden um Spennen in den Papeerkorv smieten.
Man eegentlich wull ick nich över de grode Hölp snacken, man över de lütte. De fallt nich op, de schall ok nich opfallen, man se maakt dat Leven wat fründlicher.
In de Mittelmeerlänner drinkt de Minschen veel Kaffee, in Italien ton Bispill Caffè macchiato, Espresso corretto (mit’n Schuss Grappa), Caffè latte, Espresso lungo (mit mehr Water), Espresso ristretto (mit weniger Water). Dat is de reine Wetenschop. Un in Neapel hebbt se noch en ganz annere Oort: den Caffè sospeso. Dat is en „suspendierten“ Kaffee, en Kaffee, de betahlt, man noch nich foors drunken ward. Wenn du dor in en Kaffeebar büst, denn hörst du af un an de Fraag: „C´e un Sospeso?“. Un wenn dor en Espresso vörut betahlt is, denn kann de Frager den drinken.
Wat seggst du dor kunn een hier lang fragen?
Tja, man in Neapel gifft dat nich blots Lüüd, de en Jieper op en Kaffee hebbt, man ok Lüüd, de een’ mehr betahlt, as se drinkt. Villicht hebbt se jüst Glück hatt, hebbt en goot Geschäft afslaten, sick över dat Lächeln von en schöne Fro freit oder över de Aktienkurse. Dat gifft jümmer Grünne, sick to freien un an de to denken, de sick nich freit un ok en Jieper op en Espresso hebbt. Also betahlt de Glückliche een’ Espresso mehr, dat de Unglückliche en beten wat afkriggt, tominnst en Espresso.
Dat is Levensoort, dücht mi. Von de dor in Neapel köönt wi uns wat afkieken. Un wenn hier ok nüms na’n „Sospeso“ fraagt, uns Hölp bruukt se hier ok un dat nich blots to Wiehnachtstiet.
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von Andrea Gröpper
Vorsitzende Umweltausschuss
Nach einigen Betriebsausfällen der Tiefenbelüftungsanlage („TIBEAN“) im Krupunder See hat der Umweltausschuss die Empfehlung ausgesprochen, diese zu erneuern.
Die Entscheidung des Hautausschusses und der Gemeindevertretung stehen zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch aus, da der Beschluss im Umweltausschuss aber einstimmig war, gehe ich davon aus, dass auch in den übrigen Gremien so entschieden wird.
Hintergrund für die notwendige Maßnahme sind die starken Korrosionen an der nun über 16 Jahre alten Anlage. Eine Reparatur wäre aufgrund der Schäden unwirtschaftlich, zumal die Anlage bei der Bergung sehr wahrscheinlich auseinander brechen würde.
Die neue ca. 85.000 € teure TIBEAN besteht dann aus Polyethylen statt Metall und verfügt über eine neue Elektroversorgung und ein neues Alarmsystem bei Ausfällen. Dieses ist sehr wichtig, da in der Vergangenheit oftmals erst spät registriert wurde, dass die Anlage nicht mehr arbeitet.
Außerdem entstand bislang das Alarmsignal bei Stromausfall. Eine intakte Stromversorgung garantiert aber nicht, dass die Pumpen auch arbeiten.
Was passiert, wenn die Tiefenbelüftungsanlage über einen längeren Zeitraum nicht arbeitet, wurde anhand eines Untersuchungsberichtes zweier Studenten der Uni Hamburg deutlich.
Seit der Restaurierung des Sees 1990 finden seitens des Fachbereiches Naturwissenschaftliche Technik immer wieder über mehrere Monate andauernde biologische, physikalische und chemische Untersuchungen statt. Die letzten Ergebnisse aus dem Zeitraum November 2004 bis Juni 2005, in dem es zu zwei Ausfällen der Tiefenbelüftungsanlage kam, lassen klar erkennen, dass ohne kontinuierliche Sauerstoffzufuhr der See umkippen würde. Der Untersuchungsbericht dokumentiert, dass nach erneuter Inbetriebnahme der Anlage der See sich zum Glück wieder erholen konnte, nachdem sich der Zustand des Gewässers bei Störfällen dramatisch verschlechtert hatte.
Der Krupunder See verfügt über keine natürlichen Wasserzuläufe, da diese ihn in der Vergangenheit noch mehr belastet haben. Weitere Probleme sind der Laubeintrag der umliegenden Bäume und vor allem die Belastungen seitens der Erholungssuchenden. Die Entenfütterungen sowie das Baden von Mensch und Hund in dem See belasten diesen im höchsten Maße. Trotz der durch Hinweisschilder deutlich erkennbaren Verbote, wird der See in den warmen Sommermonaten als Badesee benutzt.
Es ist sogar vorgekommen, dass Eltern, deren Kinder durch das Baden bedingten Durchfall bekamen, sich bei der Gemeinde beschwerten. Ein solches Verhalten ruft bei mir größtes Unverständnis hervor und eine gewisse Ratlosigkeit, ob und wie man diesen Problemen begegnen kann.
Für mich und die SPD-Fraktion steht aber ohne Wenn und Aber fest, dass der Krupunder See, der schließlich ein aus der Eiszeit natürlich entstandenes Gewässer darstellt, unter allen Umständen erhalten werden muss, auch wenn dadurch Kosten entstehen. Die Politik würde sich jeglicher Verantwortung entziehen, würde sie die Frage der Kosten über den Fortbestand des zu schützenden Sees stellen.
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Wir wünschen allen Halstenbekerinnen und Halstenbekern mit ihren Familien viel Freude bei der Vorbereitung für die Festtage, ein friedliches Weihnachtsfest sowie die Erfüllung aller Ihrer Wünsche für das Neue Jahr. SPD Halstenbek
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Dr. Ernst Dieter Rossmann
SPD-Bundestagsabgeordneter
Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen!
Natürlich sind vier Millionen Arbeitslose in Deutschland immer noch viel zu viele. Und dennoch geht es voran. Gemeinsam können wir uns darüber freuen, dass die Arbeitslosigkeit um 500.000 Betroffene gesunken ist. Die Zahl der Versicherungsbeschäftigungsverhältnisse ist um 250.000 Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer gestiegen. Das Wirtschaftswachstum hat in den letzten Monaten zugenommen und die Steuereinnahmen sind so gewachsen, dass Deutschland seine Neuverschuldung niedriger halten kann, als es in der Vergangenheit der Fall war.
Entwicklungen nicht über Nacht
Solche Entwicklungen treten nicht über Nacht ein, sondern sie sind auch Ergebnis einer langfristigen Politik. Als SPD-Abgeordneter sehe ich hier sehr wohl eine Verbindung zwischen den Reformen, wie sie von SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit Kanzler Schröder eingeleitet worden sind und jetzt in der neuen Konstellation des Kabinetts Merkel/Müntefering weitergeführt werden.
Arbeitslosenquote im Kreis
Auch im Kreis Pinneberg haben wir Arbeitsmarktzahlen, die ganz in diesem positiven Trend des Bundes liegen. Die Arbeitslosenquote im Kreis Pinneberg sank von 9,3 Prozent im Vorjahr auf 7,4 Prozent. Insbesondere freue ich mich darüber, dass es auch für die jungen Menschen verstärkte Anstrengungen gibt. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen ist im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 Prozent gestiegen. Nur wird es bei diesen Anstrengungen nicht stehen bleiben können. Denn gleichzeitig gibt es eine wachsende Zahl von jungen Menschen aus den vergangenen Jahren, die nach wie vor auf eine Ausbildungsstelle drängen und für die wir mit überbetrieblichen Ausbildungsplätzen, mit der Verbundausbildung, mit Einstiegsqualifizierung und eben auch noch mit verstärkten Anstrengungen der Unternehmen eine qualifizierte Ausbildung anbieten müssen.
Gesamtanstrengung
Im Kreis Pinneberg befinden sich zahlreiche geeignete Einrichtungen, die diese Gesamtanstrengung mit unterstützen können. Ein Beispiel dafür sind die überbetrieblichen Bildungsstätten des Handwerks und der Industrie- und Handelskammer in Elmshorn. Zusammen mit der Landesinitiative gegen Jugendarbeitslosigkeit, die kürzlich der Arbeitsminister des Landes, Uwe Döring, vorgestellt hat, werden hier neue Wege gesucht, die vor allen Dingen jungen Menschen ohne Schulabschluss oder mit einem nicht so guten Schulabschluss Brücken in die Beschäftigung bauen sollen.
Endlich keine Blockade mehr
An die Zukunft denken und die Zukunft vorbereiten ist denn auch in meinen Augen ein Haupterfolg, den wir in dem letzten Jahr in der großen Koalition in Berlin mit erreichen konnten. Jahrelang hat sich die CDU/CSU dagegen gestemmt, die Mittel für Forschung und Entwicklung und Bildung in Deutschland deutlich zu erhöhen. Immer wieder gab es Ausflüchte und Sperrmehrheiten im Bundesrat dagegen, solche zusätzlichen Mittel frei zu machen und echte Zukunftsprogramme auf den Weg zu bringen. Diese Blockade ist jetzt zum Glück weggefallen. Wir haben sechs Milliarden Euro zusätzliche Mittel bis zum Jahre 2009 für Forschung und Entwicklung fest eingeplant. Dies soll vor allen Dingen auch kleinen und mittleren Unternehmen über eine so genannte Forschungsprämie für die Hochschulen zu gute kommen.
Zukunftstechnologie fördern
Wir können auch wichtige Zukunftstechnologien endlich so fördern, wie wir es von der SPD-Seite aus schon immer wollten, z. B. im Bereich der Umwelttechnologien, in der Energieforschung, bei neuen Werkstoffen und in der Fahrzeugtechnologie. Damit legen wir jetzt Grundlagen, denn dieses Saatgut wird in Zukunft Früchte tragen. Gerade als Bildungs- und Forschungspolitiker sehe ich hier einen entscheidenden Durchbruch, der mit der Beharrlichkeit der SPD, die an dieser Stelle nie locker gelassen hat, jetzt endlich möglich geworden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ernst Dieter Rossmann
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von Renate Peter
Das Telefon klingelt. Eine fröhliche Dame verkündet, nachdem sie sich meiner Identität versichert hat: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die schlechte: den Mercedes haben Sie nicht gewonnen aber die gute Nachricht: Sie fahren für eine Woche in die Türkei, 5-Sterne-Hotel, All inklusive. Und natürlich ist auch noch ein Ausflug dabei. Sie kennen doch sicherlich Pamukkale. Morgen kommt unser Berater zu Ihnen, mit ihm können Sie alle Einzelheiten besprechen.“ Ich kann mich zwar nicht erinnern, in jüngster Zeit an einem Preisausschreiben teilgenommen zu haben. Aber das mag vielleicht am Kurzzeitgedächtnis liegen. Meinen Ehemann darf ich auch noch mitnehmen gegen Aufpreis von 490 Euro.

Bevor mich die Freude übermannt, bremse ich den Enthusiasmus der Dame. Das will ich denn doch erstmal durchrechnen. Ich lasse mir die Telefonnummer des Reiseveranstalters (sitzt in Bremen) geben und werde zurückrufen. Der Berater soll mich bitte vorerst noch nicht heimsuchen.
Von dem Reiseveranstalter haben wir noch nie vorher etwas gehört, aber man kann ja auch nicht alle kennen. Wir forschen nach. Nach längeren intensiven Recherchen werden wir im Internet fündig. Stolpern dort über Kommentare erboster Kunden dieses Reiseveranstalters, die zornerfüllt über ominöse Praktiken berichten. Eine einzige Verkaufsveranstaltung sei das Ganze, von Erholung und Urlaubsspaß keine Rede etc. Nur Abzocke.
Das wollen wir genau wissen. Die Firma sitzt in Bremen, also wird die dortige Verbraucherberatung sicher weiterhelfen können. Wir rufen an, die diensthabende Beraterin stöhnt entsetzt auf, als der Name des Reiseveranstalters fällt: „Hände weg! Bloß Hände weg!! Das ist ein einziger Betrug. Wir können uns vor Beschwerden nicht retten.“ Nun denn, diesen Verdacht hatten wir ja auch schon.
Wir rufen in Bremen beim Veranstalter an und bitten darum, dass kein Berater zu uns kommt. Und keine weiteren Telefonate mehr. Die Dame am anderen Ende des Drahtes kann das gar nicht verstehen. Es ist doch alles gratis. Ein Ausflug dabei und der Ehemann darf für wenig Geld auch noch mit! Wir bleiben standhaft. Bitte keine weiteren Kontakte.
Und somit war‘s mal wieder nichts mit Gewinn und Gratisurlaub.
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von Frank Lundbeck
Wir normalen Steuerzahler haben fast keine Möglichkeit, Steuern zu sparen. Die Einkommensteuer wird gleich beim Arbeitgeber abgeführt, die Entfernungspauschale können die meisten ab Januar vergessen, die Freibeträge für Kapitalerträge werden ebenfalls im neuen Jahr massiv gekürzt. Und dabei sind wir „Normalos“ fest davon überzeugt, dass z.B. Freiberufler und Firmen vielfältige steuerliche „Gestaltungsmöglichkeiten“ haben.
Einen interessanten Punkt hat jetzt der Bundesrechnungshof aufgedeckt: Nur 15 % der Einkommensmillionäre müssen jährlich mit einer Außenprüfung durch Steuerprüfer rechnen. Dabei streut die Prüfungsquote je nach Bundesland zwischen 10 und 60 %. „Damit wird zum Teil Standortpolitik getrieben.“ wird der Präsident des Rechnungshofes zitiert. Diese Kritik bedeutet im Klartext: Es gibt ein oder mehrere Bundesländer, die gezielt Hochverdiener anlocken, indem sie ihnen indirekt oder über die Buschtrommel signalisieren, dass sie nicht so häufig geprüft werden. Es macht schon einen Unterschied, ob die Überprüfungen alle 2 oder alle 10 Jahre stattfinden. Denn jede Außenprüfung führt in diesen Fällen im Schnitt zu Steuernachzahlungen in Höhe von 135.000 €.
Kein Wunder, dass der Präsident des Bundesrechnungshofs ein Weisungsrecht für den Bundesfinanzminister verlangt hat, um so Steuergerechtigkeit zwischen den Ländern herzustellen.
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von Helmuth Haack, SPD-Fraktionsmitglied
Herrn Ministerpräsident Peter Harry Carstensen
Kiel
Lieber Herr Carstensen,
ich lese immer gerne in den Zeitungen, was diese über Sie berichten. Ich bewundere Sie. Kürzlich hatte ich aber ein Problem mit Ihnen. Vielleicht sind Sie nur verkehrt zitiert worden. Jedenfalls ist es bei mir so angekommen, dass Sie gesagt hätten, man solle ein kleineres Auto fahren und den nächsten Auslandsurlaub kürzer halten.
Ich begreife nicht, wem oder welcher Sache ich damit diene, dass ich ein kleineres Auto fahre. Dachten Sie dabei vielleicht an Autos, die auf Kosten des Steuerzahlers herumfahren? Oder was meinten Sie sonst?
Ein ähnliches Problem hatte ich mit Ihrer Anregung, man solle den nächsten Auslandsaufenthalt kürzer halten. Lag die Betonung hierbei auf „Ausland“? Wenn ich beispielsweise eine Woche Urlaub in Dänemark mache, muss ich das Haus, worin ich wohne, immer für eine Woche mieten. Ich kann natürlich meinen Aufenthalt auf sechs Tage beschränken. Wem aber sollte das nützen?
Oder meinten Sie, als Sie Ihren Wunsch nach einem kürzeren Aufenthalt im Ausland äußerten, dass wir lieber in Deutschland Urlaub machen sollten? Das wäre Ausdruck einer bodenständigen Denkweise, die aber etwas unzeitgemäß erscheint.
Natürlich kann sich auch der beste Ministerpräsident mal irren. Aber das sollte doch bitte nicht sein, wenn es um so schlichte Dinge geht, wie groß das Auto sein darf, das man fährt oder wie lange man im Ausland Urlaub macht.
Ich hege neuerdings die Hoffnung, dass ich Sie bei meinem nächsten Aufenthalt in Dänemark vielleicht sehe, wenn auch Sie dort mal wieder privat sind. Man hatte ja gelesen, dass Sie so etwas gelegentlich tun. Sehr sympathisch.
Oder Sie besuchen uns mal in Halstenbek! Ihre Vorgängerin und Vorgänger waren alle schon bei uns gewesen. Als uns Ministerpräsident Stoltenberg besuchte - das ist schon etwas her - kamen wir alle in dunklen Anzügen und haben das Schleswig-Holstein-Lied gesungen. Dürfte es diesmal etwas lockerer sein?
Mit freundlichem Gruß
Ihr Helmuth Haack
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Orientierungspunkte für den Umgang mit dem Rechtsextremismus
Die folgenden Prinzipien und Orientierungspunkte sollen Richtschnur für den Umgang mit dem Rechtsextremismus sein. Es sind die wichtigsten von insgesamt 24 Empfehlungen, die die SPD formuliert hat. Der vollständige Text kann aus dem Internet herunter geladen werden:www.bnr.de/w/files/erklaerungen/prinzipien.pdf
Menschenrechte, Demokratie und Solidarität fördern
Aufklärung und Information über die Menschenfeindlichkeit der Rechtsextremen. Wer gegen dumpfe Parolen wirken will, muss selber Bescheid wissen; über die Ideologie und die verfassungsfeindlichen Ziele der Rechtsextremen sowie ihre Organisationen. Die demokratischen Kräfte müssen in der Lage sein, die heutigen Rechtsextremen als das darzustellen, was sie sind: Verächter der universellen Menschenrechte, Nachfolger der massenmörderischen Nazis und ohne Konzepte für die politischen Herausforderungen der Gegenwart.
Bekämpfen statt verschweigen
Sechzig Jahre nach Auschwitz haben wir es in Deutschland - wie auch all die Jahre und Jahrzehnte davor - mit Neonazis und Rechtsextrernisrnus zu tun. Diese gesellschaftliche Wirklichkeit ändert sich nicht, wenn sie verschwiegen wird. Deshalb ist es umso wichtiger, eine breite gesellschaftspolitische Offensive gegen den Rechtsextremismus zu starten und Ross und Reiter beim Namen zu nennen. Der Rechtsextrernismus muss mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen und demokratischen Mitteln bekämpft werden.
Verharmlosung der NS-Verbrechen nicht zulassen
Die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen nirgendwo verharmlost oder geleugnet werden. Das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist eine bleibende Verpflichtung. Denn nur wer sich erinnert, auch wenn er keine Schuld auf sich geladen hat, kann verantwortungsbewusst mit der Geschichte umgehen. Auch wenn Erinnerung anstrengt, dürfen wir der Versuchung zum Vergessen oder zum Verdrängen nicht nachgeben. Vergangenheit können wir weder ungeschehen machen noch „bewältigen“. Aber aus der Geschichte lernen können wir: In Deutschland dürfen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keine Chance haben.
Antisemitismus nicht dulden
Vor wachsendem Antisemitismus dürfen wir die Augen nicht verschließen. Wir müssen dieser Besorgnis erregenden Entwicklung mit Entschiedenheit entgegentreten. Dazu gehört auch, die weit verbreiteten unterschwelligen antisemitischen Vorurteile zu entkräften. Deshalb thematisieren wir nicht nur den Holocaust, sondern versuchen auch, über jüdische Religion sowie deutsch-jüdische Geschichte und Gegenwart aufzuklären und zu informieren.
Der Tarnung nicht auf den Leim gehen
Bei einem bedeutenden Teil der Rechten hat ein Wandel in der Ideologie stattgefunden: Einige tarnen sich als Biedermänner. Ihre offiziellen Parteiprogramme sind bewusst schwammig formuliert. Wichtig ist, genau hinzuhören, was die Rechtsextremen wirklich sagen und meinen. Wer mit Rechtsextremen über Sachthemen diskutiert, läuft Gefahr, ihrer Strategie auf den Leim zu gehen.
In der politischen Auseinandersetzung mit den Rechtsextremen muss entlarvt werden, was diese wirklich wollen. Rechtsextreme sind Verfassungsfeinde, sie wollen eine andere Gesellschaftsordnung.
Gewalttätigkeit ächten
Rechtsextreme sind oft gewalttätig und kriminell. Gerade zahlreiche NPD-Funktionäre sind einschlägig vorbestraft oder müssen mit einer Verurteilung rechnen. Die angebliche Absage der rechtsextremen Parteiführer an Gewalt ist Augenwischerei. Gewalttäter haben in der Politik nichts zu suchen.
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(Artikel „Schuluniformen“ I+M 1/2006)
Sehr geehrter Herr Peter,
vielen Dank für die Anregung, die Einführung einer Schuluniform. Die Einführung sollte schnellstens geschehen, bitte setzen Sie sich dafür ein. Die Hänselei beginnt schon in der 1. Klasse. Ich kann alles bestätigen, was Sie geschrieben haben. Nicht nur die außergewöhnliche „teure“ und „billige“ Kleidung ist das Thema und auch nicht die Freizügigkeit, die viele der jungen Mädchen zeigen provozierend nein auch der „Kopf“ für das Wesentliche wird dadurch frei gemacht, dieses ist maßgebend.
In einer Missionsschule, in Südafrika, hat es sich auch gezeigt. Vor einigen Jahren gab es dort die besten Schülerinnen und Schüler von ganz Südafrika; alle trugen eine Schuluniform schwarz oder weiß.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Puls, Ahornweg
Anmerkung:
Ich könnte mir gut vorstellen, dass bei der neuen Schulart, die wir in Halstenbek einführen wollen, auch ein Punkt „Schuluniformen“ bei der Realisierung eine Rolle spielen könnte. Natürlich müssten die Schüler, der Lehrkörper und die Eltern einbezogen werden.
H.-J. Peter
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Studie zu Medikamentenmissbrauch und abhängigkeit
Zu der Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) über mögliche Maßnahmen zur Reduzierung von Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing, SPD-MdB: „Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit ist in Deutschland ein Massenphänomen. Es muss mehr getan werden, um die Betroffenen zu erreichen und ein öffentliches Bewusstsein für die Problematik zu schaffen.“
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es geschätzte 1,4 bis 1,9 Mio. Medikamentenabhängige in Deutschland gibt. Die größte Gruppe der Betroffenen, über 1 Million Menschen, ist abhängig von Schlaf- und Beruhigungsmitteln aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine.
„Dies ist eine alarmierende Zahl,“ so Sabine Bätzing weiter. „Damit erreicht die Medikamentenabhängigkeit in Deutschland ein vergleichbares Ausmaß wie die Alkoholabhängigkeit. In der breiten Öffentlichkeit wird diese Krankheit jedoch nur wenig wahrgenommen. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, dass dieser Form der Sucht mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und die Betroffenen von Aufklärungsmaßnahmen besser erreicht werden. Eine große Bedeutung kommt dabei auch den Ärzten und Apothekern zu, da sie die Verschreibung bzw. den Vertrieb der Medikamente kontrollieren. Ich begrüße ausdrücklich die laufenden Aktivitäten der Bundesärztekammer, die sich dieses Themas angenommen hat.“
Die Bundesärztekammer wird voraussichtlich Ende dieses Jahres den Leitfaden „Schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit von Medikamenten“ veröffentlichen. Dieser richtet sich an die Ärzte und soll ihnen umfangreiche Hinweise zur Verschreibung von Medikamenten mit Missbrauchspotential an die Hand geben.
Sabine Bätzing: „Die Umsetzung dieses Leitfadens werde ich aktiv unterstützen. Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wollen wir Anfang des kommenden Jahres Gespräche führen, um weitere Schritte zur optimalen Umsetzung des ärztlichen Leitfadens zu besprechen. Wir werden prüfen, welche flankierenden Maßnahmen von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums ergriffen werden können, um den Leitfaden erfolgreich in die ärztliche Praxis umzusetzen. Die vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene Studie zu Medikamenten-Missbrauch und -abhängigkeit zeigt deutlich den Bedarf der Auseinandersetzung mit diesem, in der Öffentlichkeit, oftmals vernachlässigten Thema. Es ist richtig und wichtig, dass wir uns noch mehr als bisher mit der Problematik beschäftigen.“
Nach der Studie der DHS sind vor allem Frauen, insbesondere in höherem Alter, von der Sucht betroffen. Sie bekommen mehr problematische Medikamente verordnet und gebrauchen diese auch häufiger. Gerade in höherem Alter können die Beruhigungsmittel jedoch wegen ihrer Muskel entspannenden Wirkung auch zu schweren und komplikationsreichen Stürzen führen.
Viele Frauen benutzen Schlaf- und Beruhigungsmittel, um die alltäglichen Belastungen in Familie, Partnerschaft und Beruf besser bewältigen zu können. Dabei gelingt es ihnen oftmals über lange Zeit, ihre Krankheit verborgen zu halten und im Alltag den Schein der Normalität aufrecht zu erhalten. Laut Studie ist es auch deshalb besonders schwierig, die betroffenen Menschen über die Gefahren des Langzeitkonsums durch gezielte Aufklärungsmaßnahmen zu erreichen.
Infos und Studie: www.drogenbeauftragte.de
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Vor über 24 Jahren hat die SPD Halstenbek gemeinsam mit der SPD Rellingen das Krupunder-See-Fest aus der Taufe gehoben. Die Grundidee war, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aus Halstenbek in einer entspannten Atmosphäre treffen konnten. Bei Kaffee und Kuchen und Getränken sollten Brücken gebaut werden. Für die Kinder wurde der Flohmarkt eingerichtet. Hier sollten Spielzeug, Kleidung und vieles mehr verkauft werden, jedoch kein Kriegsspielzeug. Dass bei den Betreibern dieser Flohmarktstände, die natürlich kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, nur Kinder bis 14 Jahre auftreten sollten, war damals und bis heute nicht zu realisieren. Viele Eltern fanden sich plötzlich in der Händler- und Verwalterrolle wieder, denn die Kinder mussten Preisvergleiche anstellen und das Erwirtschaftete evtl. gleich wieder umsetzen.

In der Anfangszeit gehörten noch ein Kinderkarussell sowie Kutschfahrten, Luftballonsteigen und ein Spielmannszug zum Programm. Dies hat sich allerdings relativiert.
Bis heute ist geblieben das Glücksrad und das Erbsenhämmern sowie als wichtiger Anlaufpunkt ein Informationsstand. Ebenso der Flohmarkt, Kaffee- und Kuchenstand, Würstchenstand, Limo-, Bier- und Weinstand. Die Betreuung des gesamten Krupunder-See-Festes erfolgt durch die SPD-Parteimitglieder ehrenamtlich.
Die Kandidatin für das Bürgermeisteramt Linda Hoß-Rickmann hatte einen Informationsstand aufgebaut.
Selbstverständliche Gäste in all den Jahren waren der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst-Dieter Rossmann, der Landtagsabgeordnete Bernd Schröder und der noch amtierende Bürgermeister Bruno Egge.
Unser ganz herzlicher Dank gilt den Halstenbeker Firmen, die wesentlich zum Gelingen des Krupunder-See-Festes 2006 beigetragen haben.
Hans-Jürgen Peter
| TMH Technischer Marinehandel Thomas Machacek Industriestr. 28 |
Gemeindewerke Halstenbek Ostereschweg 9 |
Buchhandlung Cremer Hauptstr. 51 |
Confiserie Wiebold Poststr. 10 |
| Blumenhof Pein Dockenhudener Chaussee 96 |
SB Philipp Gmbh & Co. KG Gewerbering 9-13 |
Bäckerei Schlüter Schulstr. 1 |
Blume im Dorf Poststr. 10 |
| Jensen Augenoptik Hauptstr. 40 |
Halstenbeker Grillstation Hauptstr. 49 |
Lüchau Bauzentrum Gärtnerstr. 88 |
Schlachterei Theegen Schulstr. 8 |

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![]() einer aus der SPD-Fraktion Christoph Bittner Als Mitglied im Finanzaus- schuss versucht er, mit klarem Sachverstand die Finanzen der Gemeinde Halstenbek im Griff zu behalten. Dies fällt manchmal schwer, weil zu viele Wünsche zu berücksichtigen sind. |
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von Hans-Jürgen Peter, SPD-Gemeindevertreter
An einem Informationstag des Krematoriums in Tornesch hatte ich Gelegenheit, diese Einrichtung zu besichtigen.
Wie viele andere hatte ich bisher keine Ahnung, was dort passiert und wie der Ablauf aussieht. Ein sprödes Gefühl dieser Einrichtung gegenüber hatte ich schon. Wer beschäftigt sich gerne mit der Endgültigkeit. Noch immer ist der Tod für viele ein Tabuthema, obwohl wir alle mal davon betroffen werden. Während der Besichtigung wurde mir jeder Zweifel genommen.
Das Krematorium in Tornesch wurde von Bestattern gebaut und ist demzufolge eine privat betriebene Einrichtung. Die Arbeitsabläufe sind auf die Wünsche der Kunden abgestellt. Die ursprüngliche Tradition war wie wir alle wissen die Verstorbenen im Sarg auf dem Friedhof zu bestatten. Die Feuerbestattung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch Feuerbestattungsvereine begründet. Sie erhielten die Erlaubnis als Bestattungsalternative.
Die Feuerbestattung wird von vielen als Wunsch geäußert, damit der Grabpflegeaufwand für die Hinterbliebenen sich in Grenzen hält oder sich erübrigt. Vielleicht ist ja der vermehrte Wunsch nach Feuerbestattung auf die hohe Mobilität unserer Gesellschaft zurückzuführen.
Die Kremation ist für das Personal in Tornesch ein ganz normaler Vorgang. Das ist auch gut so.
Die Einäscherung wird eingeleitet mit dem Einfahren des Sarges in einen Ofen, der mit einer Temperatur von 800 bis 1000 Grad beheizt und mit Gas betrieben wird. Eine Einäscherung dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
Eine Verwechslung mit anderen Einzuäschernden kann nicht erfolgen, denn aus Sicherheitsgründen wird jedem Sarg ein Schamottstein mit einer persönlichen Nummer beigefügt. Dieser Stein wird nach der Verbrennung auch der Urne beigegeben.
Die Einäscherung also das Einfahren des Sarges in den Verbrennungsofen kann von einem besonderen Raum durch die Angehörigen begleitet werden
Ich finde, dies ist eine gute Sache, denn so können Angehörige Abschied nehmen.
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Auf Antrag/Bitte des Gemeindevertreters Hans-Jürgen Peter (SPD) in der Hauptausschusssitzung am 24.10.06 wird ab sofort unter dem Punkt „Mitteilungen des Bürgermeisters“ auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses über den „Neuesten Stand Sporthalle Feldstraße“ durch den Bürgermeister oder den Bauamtsleiter berichtet. Hierbei wird aktuell über den baulichen Zustand sowie die finanziellen Veränderungen in öffentlicher Sitzung informiert. Mit dieser Maßnahme wird eine Transparenz in der unendlichen Geschichte „Sporthalle an der Feldstraße“ hergestellt.
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Im Rahmen ihres Praxissemesters wird die angehende Bibliothekarin Meral Cuclukar einige Fragen an die Nutzer der beiden Halstenbeker Büchereien richten.
Voraussichtlich im Dezember werden aktive und ehemalige Büchereikunden in einem kurzen persönlichen Gespräch u. a. nach der Zufriedenheit mit Service und Medienangebot befragt werden.
Die Auswertung der Frageaktion ist für Januar 2007 geplant.
Die beiden Halstenbeker Büchereiteams hoffen auf Ihre Mithilfe und freuen sich schon auf Anregungen - oder auch Kritik!
Heidrun Tummoßeit, Büchereileiterin
Halstenbeker Büchereien
Partner für Leseförderung,
Bildung, Kultur und Freizeitgestaltung
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Der bekannte plattdeutsche Schriftsteller Bolko Bullerdiek hat uns für diese Ausgabe von I+M den Abdruck einer Erzählung erlaubt; er hat lange in Halstenbek gewohnt und ist in den letzten Jahren immer mal wieder in Halstenbek, Schenefeld, Pinneberg oder am Eidelstedter Platz zu Lesungen gewesen.
In diesem Herbst hat Bolko Bullerdiek vielerorts aus seinem neuen Buch „Buten ist das koolt Geschichten ton Opwarmen“ gelesen. Es sind keine Heile-Welt-Geschichten, bei denen es dem Leser warm ums Herz wird, sondern Geschichten mit einem nüchternen Blick auf unsere unfriedliche Wirklichkeit; aber eine Wirklichkeit, in der sich Menschen mit Witz und Mut und Freundlichkeit darum bemühen, die Gegenwart etwas friedlicher zu machen.
Ein Buch, das sicher auch in die Weihnachtszeit passt. Es ist in diesem Jahr im Quickborn-Verlag erschienen und kostet 5 Euro.
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